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Artikel Spinning

Artikel Spinnen (engl.: to spin – drehen) hat zum Ziel neuen unique Content aus bestehendem Inhalt zu generieren.  Es ist eine nicht den Google-Richtlinien konforme Technik der Suchmaschinenoptimierung. Software, die zur Generierung von Content angeboten wird, bezeichnet man als Artikel Spinner.

Beim Artikel Spinning werden vollständige Artikel oder Teile daraus umgeschrieben. Die Thematik bleibt dabei erhalten. Die Wörter werden so ausgetauscht, dass der Text nicht mehr dem Original ähnelt.

Techniken

Artikel können manuell umgeschrieben werden. Dabei orientiert sich der Autor an einem bestehenden Text. Manuelles Artikel Spinning wird gemacht, wenn ein bestehender Text oder Textteile zu unterschiedlichen Zwecken benötigt werden. Beispiel: Pressemeldung wird in einen Blogartikel umgeschrieben.

Darüber hinaus gibt Software-Lösungen, die automatisch Wörter in vorhandenen Texten so ersetzen, dass daraus neue Texte entstehen. Beispielsweise könnte das Wort „Foto“ durch das Wort „Bild” ersetzt werden. Wort für Wort wird so der Text umgestellt. Meist unterstützen Thesaurus-Datenbanken den Prozess.

Schwierigkeiten

1. Verstoß gegen Urheberrecht

Die Vervielfältigung von fremden Webinhalten verstößt in vielen Ländern gegen das Urheberrecht, weshalb es nicht empfehlenswert ist, die Inhalte anderer Autoren zu spinnen.

2. Auswirkungen auf Suchmaschinen

Das Spinnen von Texten entspricht nicht den Google-Richtlinien. Unabhängig davon war es in der Vergangenheit möglich, mit gespinnten Texten guten Positionen in den Suchmaschinenergebnissen zu erreichen.

Aufgrund Verbesserungen im Algorythmus der Suchmaschinen werden mittlerweile gespinnte Texte gut erkannt. Google geht gegen gespinnte Artikeln gezielt vor. Ein Ausschluss aus dem Index ist möglich. Es ist nicht empfehlenswert, gespinnte Texte auf Webseiten zu veröffentlichen.

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