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SEO: 6 Kriterien, die Unternehmer über Suchmaschinenoptimierung wissen sollten

 

Zur Suchmaschinenoptimierung gibt es viele Erkenntnisse und noch mehr Gerüchte. Um Licht ins Dunkel zu bringen, erfahren Sie in diesem Artikel von den sechs wichtigsten Erkenntnissen. Die Tipps richten sich an Unternehmer, die strategisch entscheiden; damit sie weniger von den Internetagenturen abhängig sind.

1.  Suchmaschinenoptimierung (SEO) braucht Zeit

Wenn Sie noch keine langfristige Suchmaschinenoptimierung begonnen haben, beginnen Sie jetzt damit. Kurzfristige SEO-Aktionen sind Schritte in die richtige Richtung, doch letztlich nur der sogenannte Tropfen auf den heißen Stein. Große Veränderungen können nur erwartet werden, wenn langfristig und nachhaltig, also wöchentlich oder noch besser täglich etwas für die optimale Platzierung getan wird. Die Suchmaschinen brauchen nämlich für die Bewertung und Verarbeitung Zeit. Bis Änderungen bei Google sichtbar sind, können bis zu vier Wochen vergehen. Mit ein paar Tricks kann die Zeit allerdings verkürzt werden.

2. Schreiben Sie die Suchbegriffe auf Ihre Seiten

Das klingt logisch und verständlich. Doch sind wir zu der Erkenntnis gekommen, das einige Webseiten immernoch mit den Produktbeschreibungen ohne den dazu passenden Suchbegriff en werben. Die Suchmaschine Google ist zwar intelligent und kann Seiten auslesen und zu bestimmten Suchbegriffen zuordnen, doch dies stellen eher Ausnahmen dar. Zum Beispiel unser Artikel über eine Radreise durch die süddeutsche Stadt Murnau enthält nicht das Wort Radreise und belegt trotzdem Platz 2 bei Google (Radreise Murnau). Erfolgreicher sind Seiten, bei denen Suchbegriffe, um die es geht, klar genannt werden. Integrieren Sie also die Suchbegriffe in Ihre Webseiten!

3. Wählen Sie Suchbegriffe strategisch aus

Bekannt dürfte mittlerweile sein, dass die Optimierung auf den Begriff „Reisen“ wenig Sinn macht, da dieser hart umkämpft ist. Es wird schwer werden, bei diesem Begriff eine gute Platzierung zu erhalten. Außerdem sagt er wenig aus. Die Menschen, die den Begriff eingeben, könnten Sun & Beach-Reisen suchen. Für einen Busreiseveranstalter aus Altöttingen beispielsweise wäre ein solcher Interessent wertlos. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich über die Suchbegriffe im Vorfeld hinreichende Gedanken zu machen. Mehr dazu lesen Sie in unserer Artikel-Serie „Suchbegriff eingeben„.

4. Organisieren Sie Links von „guten“ Seiten

Ganz nach amerikanischer Manier unterteilt Google die (Internet-)Welt in gut oder schlecht. In guter Nachbarschaft befindet sich Ihre Seite, wenn die eingehenden Links ausschließlich von Webseiten kommen, die Google als „gut“ einstuft. Im Gegensatz dazu kann die schlechte Nachbarschaft oder auch „bad neighbourhood“ einem ziemlich viel Ärger einhandeln. „Bad neighbourhood“ entsteht zum Beispiel durch Links von Portalen mit automatisch erzeugten Backlinks, sogenannten Linkfarmen. Diese Links kosten nur wenig Geld, helfen aber in der Regel kaum. Eher gegenteillig kann es mittels solcher Links zu Abstrafungen durch Google kommen. Eine allgemeine Regel: Je einfacher es ist, einen eingehenden Link zu erhalten, desto geringer ist sein positiver Einfluss auf die Position Ihrer Webseite bei Google. Lesen Sie dazu die drei wichtigsten Kriterien für modernen Linktausch.

5. Bleiben Sie realistisch

Um auf der ersten Ergebnisseite eines hart umkämpften Suchbegriffes zu landen bedarf es eines langen Atems. Ihre Webseite muss dazu besser gerankt werden.  Selbst wenn Sie mehr Inhalte durch einen Blog und vielleicht ein gutlaufendes Forum haben, braucht Google Vertrauen in Ihre Webseite. Das erlangen Sie durch systemischen Aufbau von Inhalten und eingehenden Links. Suchmaschinen wollen immer die „besten“ Webseiten anzeigen. Damit Ihre Seite dazugehört, erfordert es viel Arbeit.

6. Setzen Sie die richtigen Ziele

Immer noch begegnen wir Menschen im Netz, die Wert auf einen hohen Google PageRank (der grüne Balken in der Google-Toolbar) legen. Diese und andere Kennzahlen sind sicherlich gute Indikatoren für die Wertigkeit einer Webseite. Doch das Ziel sollte nicht ein bestimmter PageRank sein. Vielmehr sollte kurz- und mittelfristig eine bestimmte Anzahl an Besuchern angepeilt werden. Online-Umsätze können ebenfalls als Zielgrößen dienen. Zweiteres erscheint uns auch heute noch nur bei etablierten Webseiten sowie weniger beratungsintensiven Reiseangeboten sinnvoll.

Fazit

Zusammenfassend empfehlen wir der Suchmaschinenoptimierung große Aufmerksamkeit zu schenken. Sicher haben Sie beim Lesen geprüft, ob sie den einen oder anderen Punkt schon beachten. Sollten Ihnen Erkenntisse aufgefallen sein, die Sie bei Ihrer täglichen Arbeit noch nicht berücksichtigen, so empfehlen wir, bald Entscheidungen in dem Zusammenhang herbeizuführen.  Denn ein Budget für Suchmaschinenoptimierung sollte als Investition in die Zukunft betrachtet werden.

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